-3- Für Kleine; Das bunte Buch der Kinderlieder, schwupp erkennst Du Deine Lieblinge wieder -1-
in "C" Schön, dass Ihr hier angekommen seid.
Ein ganz wichtiges Kapitel, dass mir sehr am Herzen liegt, was nicht heißen soll, das es die anderen Kapitel nicht auch tun, jedoch "" und was wäre die Site ohne ein Äquivalent für unsere jüngere Jugend, diejenigen, die sich noch unselbständig im Leben orientieren, die auch gerne fröhlich sind und auch gerne ausgelassen feiern, musizieren und Freude erleben wollen. Und das bei all dem, was die Kids im Kindergarten bereits erlernen:
Töricht wäre der, der diese Wurzeln nicht aufnimmt und mit dem Kind nicht dort an dieser Stelle weitermacht, es nicht dort an die Hand nimmt, wo es sich eh schon gut orientieret hat.
Bekanntheitsgrade erleichtern die Eingewöhnung, das übrigens gilt ja wohl auch für Erwachsene (vgl. TV-Werbung und assoziierter Konsum- und Lebensverhalten).
Der Haken allerdings: >. Diese Musikstücke sind bzgl. ihres Tonumfangs oft zu schwierig, um sie auf dem Klavier mit ungeübter rechter sowie noch defizitärer linker Hand zu spielen. Dies obwohl die Kids sie kennen & auch singen können und für den Piano-Anfänger sind sie jedoch eher weniger gut geeignet. Schade. Wir sind also eigentlich dazu gezwungen auf einfache Klassiker wie z.B. Beethovens 9. Symphonie zurückzugreifen. Damit holt man die Kinder ab und dann im zweiten Schritt folgt dann die Musik mit einem größeren Tonumfang.
Das richtige Programm zusammen zu stellen, ist daher für den Dozenten oft eine wirkliche Herausforderung. Klassische Klavierschulen aus dem Handel greifen dann gerne auf Eigenarrangements zurück, die mit Fantasienamen belegt sind, aber den Kids eher gar nichts sagen.
Hier zuerst einmal drei Musikstücke, die einerseits sehr bekannt sind & andererseits auch den initialen "5-Finger-Tonaum" nicht verlassen. Dem folgen dann 3 Stücke ==> Erweitern des Tonraumes nach oben, ein höherer Ton. Nach "G" kommt "A" (blaue Note) Dem folgen dann erneut 3 Stücke ==> Erweiterung des Tonraumes nach unten: auf den Grundton "C" folgt der Überleitungston "G" (graue Note), der 4 Töne tiefer liegt als die Ausgangsnote "C".
Dem folgen 3 Stücke ==> Erweiterung des Tonraumes über das "A" hinaus: mit kleiner"7" (rosa Note) plus die Erkundung des nächsten Tonraumes bis zum "F".
Dem folgen 3 Stücke ==> Oktavierung des Tonraumes: Erhöhung um eine ganze Oktave (8 Töne! aufwärts.)
und das alles nach Möglichkeit mit Stücken, die den Kindern bekannt. sind. Jedes mal, wenn ein Kind allerdings einen Liederwunsch äußert und ich feststellen darf, dass es eine Ergänzung zu unserer Philosophie ist, freue ich mich und integriere den "neuen" Titel möglichst rasch in meine / unsere Unterlagen.
Wir halten uns zuerst einmal im Tonraum rund um unsere 5 Finger auf. Die sollen ja beweglich werden und wir üben die Noten auf dem Klavier zu spielen indem wir zuerst die rechte Hand dann aber genau so die linke Hand üben. Es gilt: 5 Finger für 5 Tasten & für 5 Töne. Mehr nicht!
Wenn bei jedem der Lieder die rechte Hand alles beherrscht und sich die linke Hand auch schon gut macht, dann können wir beide Hände die gleiche Melodie spielen zu lassen. Wenn das dann bald darauf gelingt, dann spielen wir mit der linken Hand die "Begleittöne" = "Grundtöne", die als Buchstaben über den Noten notiert sind. Achte darauf, dass immer ein Buchstabe für einen Ton steht, der den ganzen Takt andauert oder aber Du entscheidest Dich für ein anderes Vorgehen..
Wir werden erkennen, dass das gar nicht sooooo einfach ist. Die Töne spielen sich rauf und runter und die Hände müssen sich an die unterschiedlichen und gegenläufigen Funktionen erst einmal gewöhnen.
Mit diesem Lied verlassen wir den 5-Finger-Tonraum und nehmen oberhalb des Tones "G" das "A" mit hinzu.
Bei diesem Lied stoßen wir das erste mal auf eine zweite Stimme, die man mit der gleichen Hand wie die Liedstimme spielen kann - nicht muss-.
Bruder Jakob ... Der 5-Ton-Raum erweitert sich um den Ton "A", den sechsten Ton der "C"-Dur Tonleiter.
Das erschließt uns gleichzeitig auch den Tonraum hin zu den Mollakkorden: "C"-Dur hat die gleichen Töne wie "A"-Moll. und das Tonleiter Spielen geht gleich einher - einschließlich des Fingerwechsels.
Ein Vorbild? - Vielleicht! - Aber jedenfalls lustig.
Solche Kompositionen bekomme ich von einem Erstklässler fast wöchentlich vorgelegt: "Du Harry, klingt das?"
______________________________________ in "C"
in "C"
"Ein Schneider fing ne Maus"
ein Song, bei dem sich die Kids von der 5-Finger-Technik, die sie in der Fibel zuerst gelernt haben, langsam lösen. Die hier erfassten Töne gehen über das 5-Finger-System hinaus: ein Ton nach oben /"A") und eine Quart (4-Töne) nach unten ("G"), der typische Polizei-Sirenen-Klang. - Kann man sich so also gut merken-.
in "C"
"Suse liebe Suse, was raschelt im Stroh"
Eine Weise aus der Oper "Hänsel & Gretel" von Engelbert Humperdinck.
Hier lösen sich die Kids erstmalig von der 5-Finger-Technik im Mittleren Tonraum und ergänzen durch einen Ton nach oben ("A").
Ferner wird rhythmisch die Punktierung angesprochen der Noten gelebt, die es in der Fibel bei Beethoven´s 9. Symphonie, "Ode an die Freude" bereits gab.
in "C"
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach"
Der bisher bekannte Tonraum in der mittleren Oktave wird durch einen Ton nach oben ("A") sowie durch die unterhalb des Tonraumes liegende Quart ("G") erweitert.
Gut wäre es, wenn die Kids zu diesem Zeitpunkt bereits die Tonleiter beherrschen: Mit linker wie mit rechter Hand.
Tonumfang: Komplettes Notensystem;
Linke Hand zum Begleiten: bestehend auf einem Grundton plus einem Akkord. Beide sind im Bassschlüssel gesetz und werden im Wechsel gespielt
Der Tonraum umfasst die komplette aktuelle Oktave plus füllt den Tonraum bis zum oberen Ende des Notensystems.
Gleichzeitig erscheint der Bassschlüssel ("F"-Schlüssel )
plus weist einen Rhythmus aus: ein Arpeggio der angesagten Noten